{"id":3282,"date":"2023-07-19T12:56:03","date_gmt":"2023-07-19T10:56:03","guid":{"rendered":"https:\/\/redico.eu\/konferenzbericht-cosmopolitanism-in-a-postdigital-and-postmigrant-europe-and-beyond\/"},"modified":"2023-07-19T13:00:41","modified_gmt":"2023-07-19T11:00:41","slug":"konferenzbericht-cosmopolitanism-in-a-postdigital-and-postmigrant-europe-and-beyond","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/redico.eu\/de\/konferenzbericht-cosmopolitanism-in-a-postdigital-and-postmigrant-europe-and-beyond\/","title":{"rendered":"Konferenzbericht: Cosmopolitanism in a Postdigital and Postmigrant Europe, and Beyond"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; text_font=&#8220;|300|on||||||&#8220; text_font_size=&#8220;10px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Quelle: ReDICo<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Vom 27.6. bis zum 7.7.2023 fand die zweite im Rahmen des BMBF-Projekts ReDICo gef\u00f6rderte Online-Konferenz statt. Zum Konferenzthema <strong>&#8222;Kosmopolitismus in einem postdigitalen und postmigrantischen Europa, und dar\u00fcber hinaus&#8220;<\/strong> versammelten die Organisator*innen der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz (Arbeitsbereich Interkulturelle Kommunikation) und der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena (Fachgebiet Interkulturelle Wirtschaftskommunikation) insgesamt 34 Beitragende aus unterschiedlichen L\u00e4ndern von Kolumbien \u00fcber Kanada bis nach Israel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Kosmopolitismus ist nach wie vor vielschichtig. Er kann beispielsweise als philosophisches Konzept oder aber als theoretisches und auch empirisches Instrument zur Beschreibung und zum Verst\u00e4ndnis unserer heutigen Gesellschaft, Kultur und Interkulturalit\u00e4t betrachtet werden. Kulturtheorien und empirische Forschungen entwickeln sich permanent weiter und eine Reihe neuer Ideen bereichern das theoretische und empirische Inventar. Dazu geh\u00f6ren die Konzepte der <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Postdigitalit\u00e4t <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">und <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Postmigration<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">. Das \u201ePost\u201c in diesen Begriffen bezeichnet nicht etwa das Ende (von Digitalit\u00e4t oder Migration), sondern die Transformation einer Gesellschaft, die untrennbar mit Digitalit\u00e4t und Migration verwoben ist und durch die scheinbar klare, vorhersehbare und dichotome Trennungen zwischen einerseits digital vs. analog und andererseits migrantisch vs. einheimisch zunehmend infrage stellen. Diese Ideen sind in der Konferenz zum Ausdruck gekommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Unter den Vortragenden befanden sich auch Prof. emer. Gerard Delanty (University of Sussex), sowie Prof. Naika Foroutan (DeZIM Berlin), die jeweils mit einer Keynote die beiden Konferenzwochen einleiteten. Gerard Delanty befasste sich im Konferenz-Kick-Off mit dem soziokulturellen Wandel in Europa und verband nachvollziehbar die verschiedenen Facetten aus Kosmopolitismus, Postdigitalit\u00e4t und Postmigration. Flankiert wurde diese Keynote durch einen Beitrag des zivilgesellschaftlichen Akteurs und Social-Media-Influencers Fabio Mauri <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">(DG MEME)<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">. Dabei handelte es sich um einen von insgesamt 5 Beitr\u00e4gen, mit denen Dialoge und Verkn\u00fcpfung zwischen Wissenschaft und NGO-Sektor hervorgehoben wurden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weitere teilnehmende NGOs waren das <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">South Europe Youth Forum<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, die <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Amadeu Antonio Stiftung<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Perspektiven of Color<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> und das Projekt Better Post der <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Neuen deutschen Medienmacher*innen<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">. Letztere waren Bestandteil des Auftakts zur zweiten Woche, welche durch die Keynote von Naika Foroutan gepr\u00e4gt war. Naika Foroutan befasste sich dort mit einer ausf\u00fchrlichen Erkl\u00e4rung zum Entstehen und Bedingungen von postmigrantischen Gesellschaften und entwarf unterschiedliche Perspektiven auf die Bedeutung des \u201ePosts\u201c in diesem Begriff. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Laufe der zwei Wochen luden zahlreiche weitere Beitr\u00e4ge zu unterschiedlichen Facetten des Themas wie Narrative, Sichtbarkeit, Teilhabe, Populismus in Sozialen Medien, kritische Plattform-Diskurse, Solidarit\u00e4t, Bildung, Eurozentrismus und Postkolonialit\u00e4t sowie Sprache und Weltb\u00fcrgertum zur Erweiterung von Kenntnissen und Erkenntnissen sowie ausgiebigen Diskussion ein. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">In vielen Beitr\u00e4gen wurde das Digitale als etwas potentiell Kosmopolitisches gesehen und es wurde untersucht, inwiefern kosmopolitisches Handeln als ein banales, nahezu allt\u00e4gliches Alltagsmoment von transnational und transkulturell aktiven \u201cWorld Citizens\u201d verstanden werden kann. Unter der Ann\u00e4herung an Kosmopolitismus aus einer lebensweltlichen Perspektive wurden jedoch auch gegen-kosmopolitische bzw. digital-autoritaristische Str\u00f6mungen thematisiert. Dar\u00fcber hinaus waren damit verbundene explizite oder implizite Fragen von Migration und Postmigration auf individueller und auf gesellschaftlicher Ebene der Ausgangspunkt mehrerer weiterer Vortr\u00e4ge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine gro\u00dfe Auswahl an Beitr\u00e4gen (alle englischsprachig) sind dauerhaft online im <a href=\"https:\/\/youtube.com\/playlist?list=PL1CQa22YsuGYZF6LNuJn3h6SYjbrIXuEj\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ReDICo YouTube Channel <\/a>abrufbar. Zudem folgt ein Open-Access E-Book mit ausgew\u00e4hlten Ausarbeitungen von Beitr\u00e4gen der Konferenz. <\/span><\/p>\n<p><a class=\"et_pb_button\" href=\"https:\/\/drive.google.com\/drive\/folders\/17xBjS8zX98aAvROPH9z6Fq5BXbLZmE6G?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konferenzprogramm<\/a><\/p>\n<p><a class=\"et_pb_button\" href=\"https:\/\/redico.eu\/de\/projekt\/redico_conferences\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konferenz\u00fcberblick<\/a><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 27.6. bis zum 7.7.2023 fand die zweite im Rahmen des BMBF-Projekts ReDICo gef\u00f6rderte Online-Konferenz statt. Zum Konferenzthema &#8222;Kosmopolitismus in einem postdigitalen und postmigrantischen Europa, und dar\u00fcber hinaus&#8220; versammelten wir insgesamt 34 Beitragende aus unterschiedlichen L\u00e4ndern von Kolumbien \u00fcber Kanada bis nach Israel. 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